Samstag, 3. Dezember 2011

a brave new world

Ich habe das hier angeleiert, ich werde damit starten. Wenn man so lange nicht sagt, was Sache ist, dann ist es umso schwerer, alles zusammenzufassen.


Ich glaube, ich bin angekommen. Natürlich ist noch nicht alles wie es sein soll. Es wäre zwar schön, wenn sich einiges bessern würde, doch perfekt soll es nie werden. Klingt kryptisch, hat aber eine sehr einfache Bedeutung: Ich fühle mich hier wohl. Und trotz der Schwierigkeiten und einem (oder mehreren, wie definiert man das?) Tief, bin ich wieder voller Zuversicht.


Was war gleich mein Lieblingszitat?


Dahinten wird’s hell.


Einerseits habe ich selbst mein Geldproblem regeln können (Selbstvertrauen, willkommen zurück) und bei der Wohnungssache habe ich (endlich?) Unterstützung.


Mein Studium ist das Richtige, insofern es das gibt. Aber Zweifel habe ich nicht. Ich habe noch keine Idee, wie es weitergeht. Wie auch, nach einem halben Semester? Aber ich weiß schon mal, dass die Richtung stimmt.


Ich vermisse sehr viele Menschen, doch ehrlich gesagt versuche ich das auszublenden. In diesem Jahr werde ich nichts mehr dagegen tun können. Im nächsten Jahr starte ich mit Geld und wenigstens mehr als einem aus acht freien Wochenenden. Norden, Süden – macht euch gefasst auf mich.


Ich habe meine zwei Personen hier gefunden und fühle, dass das noch lange so bleiben wird.


Weihnachten wird stressig – und toll. Ich glaube, sich darüber zu beschweren, dass man es nicht jedem recht machen kann, belastet einen selbst nur unnötig. Weihnachten sind eigentlich nur drei Tage, die man mit seinen Liebsten verbringen soll. Und nicht jeder hat das Glück, dass die sich alle an einem Ort befinden und sich auch noch verstehen. Fast keiner, denke ich eher. Und ich trauere dem auch nicht nach. Deswegen kann ich guten Gewissens sagen: Weihnachten wird toll.


Ob mein Geburtstag toll wird? Keine Ahnung, ich würde gerne sagen: Ich habe an ihn keine hohen Ansprüche. Das stimmt wohl aber nicht, wirklich abstellen kann man das nie. Ich weiß nur, dass ich in diesem ‚Jahr der verkackten Geburtstage’ schon einen Eintrag zu verzeichnen habe, deswegen ist mein Anspruch ein ‚Jahr der zufriedenstellenden Geburtstage’ einzuleiten. Das wäre doch mal was. Verdammt, Ansprüche.


Und sonst? Als letztes ist wohl nur noch zu sagen: Ich frage mich, wie es Neu-Studenten ohne Unterstützung durch ihre Haustiere aushalten. (Und ja ich weiß nur zu gut, dass sie auch genauso viel Ärger machen. Aber sobald Leila mir auf die Nase haut um mich zu wecken, ist das vergessen.)



Hannah

Donnerstag, 19. Mai 2011

surrounded by darkness

Gestern konnte ich für mich momentan recht untypisch einfach überhaupt nicht einschlafen. Und bevor ich mich entschieden hab mit meinem Bett aufs Sofa umzuziehen, um mich von 'How I met your mother' einlullen zu lassen, habe ich noch diesen Tagebucheintrag verfasst:

"Ich kann nicht schlafen. Mein Körper schreit 'ja', da wir heute joggen waren, aber mein Kopf hat etwas, hat vieles dagegen.
Es wundert mich ehrlich gesagt auch nicht.
Ich kann nicht Abi machen und denken ich müsste nicht denken. alles ändert sich doch jetzt.
Zum einen habe ich schon Pläne, wie ich meine Schränke zu hübschen Raumteilern machen kann, obwohl ich nicht mal weiß in welche Wohnung es geht.
Und zum anderen habe ich so verdammt Lust mich zu verlieben, obwohl ich bald nicht mehr hier sein werde.
Mein Kopf wehrt sich da natürlich, es 'lohnt' sich imemrhin nicht mehr.
Aber ganz ehrlich: Mein Kopf soll sich da gefälligst raushalten. Mein Kopf hat noch 3 Prüfungen anstehen, das reicht.
Den Rest übernimmt jetzt das Herz. Doch mein herz verkriecht sich gerne in einer sicheren, egozentrischen Höhle, sobald es was zu tun gibt.
Und es gräbt diese Höhle weiter aus, sobald es keinen Erfolg hat, der in dieser Höhle unerreichbar ist.
Und da schaltet sich der Kopf wieder ein, wird abgelenkt von seinem Abitur, von seinen Zukunftsplänen. Der Kopf will das Herz rauslocken, entgegen seiner anfänglichen Überzeugung, und damit das klappt, redet er ihm ein, das er schon alles geregelt hat, was für ihn ansteht.
Ist aber gar nicht so.
Ist einer von beiden wichtiger?
Müssten sie nicht gleichauf stehen?
Warum bekommt der Kopf dann nicht mal etwas 'Herzblut' eingeflößt, seine Sachen zu regeln?
Die beiden stecken in einer Zwickmühle, denn dem egoistischen Problemkind Herz kann auch auf Dauer der altruistische Kopf nicht helfen.


Aaaargh!"


So. Und jetzt hören ich 'Not Alone' von Darren Criss in Dauerschleife und zwinge den Kopf zu lernen, was nicht klappt, da er dem Herz für morgen Mut zusprechen will.

'I trip and stumble trying to make sense of things sometimes'

Samstag, 30. April 2011

Miss Brightside

Obwohl das Lied Mr Brghtside irgendwie 'Mainstream' ist, mag ich es total. Es bedeutet mir einfach viel.
Daher freue ich mich auch jedes Mal, wenn ich dazu tanzen kann.
Was ich nun gestern erleben durfte: Irgendwie macht es nur halb so viel Spaß, zu diesem Lied abzugehen, wenn man genau dieses Szenario vorgespielt bekommt.
Mein Fazit: Leute die nur tanzen, um andere zu beeindrucken oder zu bezirzen sind doof. Eigentlich geht es doch um die Musik.

Wollte ich nur mal loswerden.
sefi

Freitag, 29. April 2011

Bestandsaufnahme II

Da ich alles lieber mache als das, was ich soll, habe ich beschlossen in den Blog zu schreiben. nun hat Sue mir aber gesagt 'Der nächste Eintrag ist an dir.' Was meinem Vorhaben durchaus im Weg stehen könnte, doch ich sehe das nun mal als kryptischen Exclamatio ohne Sinngehalt und blogge fröhlich weiter.

Nummer eins: Warum wollte ich nochmal Journalistik studieren, wenn ich nicht mal die Beiträge für das Abibuch zusammen bekomme?
Ach ja, genau. Ich will ja wissen, wie es geht, damit ich mir nicht bei jedem Mal durchlesen denke: 'Hilfe, das ist schlecht.'
Sue, gibst du mir was von den Füchsen ab? Es sollte unsere Kreativ-AG noch geben, da hatte ich eine tiefere Verbundenheit zu Füchsen. Obwohl mein Lehrer das nicht so sah, denn das Endprodukt hat er dann doch selbst gestaltet. Wenn man da ein Jahr dran sitzt und im Endeffekt nichts von dem, was man gemacht hat, irgendwie mit einfließt, fühlt man sich natürlich super bestärkt.
So, genug gemeckert und geheult, jetzt zu den schönen Dingen:

Nummer zwei: LEILA!
Sie ist eine Königin und hat sogar Hofpersonal, das für ihre Sicherheit sorgt (Ronja). Die Kämpfe mit den Katzen trägt jetzt der Hund (sofern er anwesend ist) für sie aus. Edel, oder?
Und hier das Ergebnis unseres kleinen 5-Minuten-Shootings:



Run, Leila, run!


So, da der Foto-Hochlader gerade nicht mit mir reden will, belassen wir es einfach mit diesem Bild. Reicht ja auch, um Leilas erhabene Schönheit auszudrücken.

sefi

P.S.: Würde ich heute in den Block gehen, empfiehle ich das Lied 'Let's kill tonight' von panic at the disco - aber so sage ich nur, hört es euch an, bevor ihr irgendwas macht :)

P.P.S.: Da nun doch in den Block gehe und mal versuche ein paar Sterne zu ordnen, müsst ihr euch das Lied einfach anhören. :D

Donnerstag, 28. April 2011

Bestandsaufnahme

Ich übergebe diesen Eintrag auf ausdrücklichen Wunsch derselben an das kleine Wesen, das sich zuletzt nur noch "Queen B" rufen lässt...

*meoooow* *ronronronron*

meow rowr?


:-O mauu!


*pffft*





mit kätzischen Grüßen an all ihre Fans,
^o.o^

Dienstag, 19. April 2011

Don't Call me Peanut

Juhu,
Kreativität ist wie ein Füchschen.
Richtig vertrauen wird es einem nie.
Und man braucht manchmal Eiwgkeiten um es anzufüttern und zu sich zu locken,
nur damit es in der nächsten Sekunde von ein paar Blättern, die zu früh vom Baum gefallen sind,
verschreckt wird.
Manchmal kommt es aber auch aus dem Nichts angeschlichen,
und meistens ist es genau dann da, wenn alle Anderen schon schlafen,
oder nicht im blöden Wald rumhocken,
sondern in der großen lauten Stadt.
Und manchmal kann sie sich wie ein kuschelig warmer alter Kragen von Oma,
um den Nacken legen,
und dann kann keiner einem was.



Hier sind ein paar Häppchen für die füchsische Kreativität.
Auf das sie sich mal wieder öfter breitschlägt sich hier herum zu tollen.


Aus riesigem XL Bandshirt wird Mädchenkleid. Lustige Sache und supereinfach.
Und mann muss nicht dieses grausigen Girly-Farben und -Designs ertragen.


Für alle, die nicht die besten Freunde Leonardos sind: Gezeigte Tanzkombo nennt sich: 'Young Guns'.
Spiegel sind schon Ärsche. 
Musikalische Untermalung macht sich übrigens auch gut beim Füchse anlocken.

Es grüßt von der Insel,
Sue