Dienstag, 3. März 2009

Sie leeeebt!


Es gibt einige Dinge in dieser Welt, die bedürfen für mich keines weiteren Nachdenkens. So ist zum Beispiel sonnenklar, dass Bruce Lee immer gegen Chuck Norris gewinnen wird. Dass wir Deutschen einfach außer Stande sind, guten Kaffee zu machen, geschweige denn "exotischere" Versionen wie Latte Macchiato! Oder aber auch, dass es jemals einen Film mit Jonnie Depp geben sollte, der schlecht ist.

Aber die unbestreitbarste Tatsache in meinem Leben ist eigentlich die, dass man sich nie nie nie auf die Post verlassen darf! Sicherlich, ich bestreite nicht, dass es ab und an ein paar Frankierungsmissverständnisse meinerseits gibt, aber einen Brief wieder zurückzuschicken, was unweigerlich auch Geld kostet, wenn 5 Cent fehlen und ihn nicht einfach gleich weiterzuschicken, ist einfach unglaublich!
Die Irrationalität der Post zeigt
sich meiner Meinung nach an einer Anekdote ziemlich gut: Es war an einem kalten Winterabend, als Kai und ich in die Postfiliale kamen, um ein Packet an Mariann abzuschicken. Es hatte etwa die Ausmaße eines Barbie Einfamilienhauses, was natürlich nichts über den Inhalt des Pakets aussagt ;) . Das eigenartige war, dass es nicht möglich war das Paket als Päkchen loszuschicken, da es zu groß war, allerdings, nach mehrmaligem Ausmessen, wurde es dann als großer Brief abgeschickt und war somit um einiges billiger. Irgendwie versagt mir da mein logisches Verständnis.
Aber ich will mich nicht beschweren, denn diese Zeit ist jetzt endgültig zu ende!
Ich habe einen Weg gefunden, viiiiiel zuverlässiger Briefe zu verschicken. Es hat ein paar Tage Knobelarbeit gekostet, doch nun ist sie fertig.

Ich präsentiere, meine erste Posteule:

Sie ist aus verschiedenen Stoffen gemacht, fast nur aus Resten: Das flauschige Violette ist ein ehemaliger Handschuh, zu dem ich den zweiten nicht mehr finden konnte. Der gepunktete Stoff stammt von einem alten Hoddie, dessen Arme eingegangen sind. Der schwarze Stoff stammt von einem alten Mantel und der gehäkelte Bauch ist einer meiner ersten Häkelversuche, der viel zu fest für einen Schal geworden ist und deswegen so weiterverwendet wurde.
Solche Projekte sind wirklich perfekt, wenn man mal wieder keinen schönen neuen Stoff findet und "die Reste verwerten" möchte.



An sich war es keine schwere Arbeit, allerdings braucht es beim ersten Mal etwas länger, wenn man noch alles austüfteln muss. Die Zweite wird wohl um einiges weniger Zeit brauchen und ist auch schon in Planung. Ich bin jetzt um einiges schlauer und werde auf keinen Fall wieder den Häkelteil als Korpus nehmen und darauf alles fest nähen, der macht es zwar stabiler, aber auch um einiges unbeweglicher und wirklich anstrengend, da man nicht mit Maschine nähen kann.

Ich werde nachher wahrscheinlich noch einen Reisberschluss dran nähen, damit da auch nichts rauspurzelt, obwohl es auch nicht unbedingt nötig wäre.
Vielleicht will der Empfänger sie ja auch noch weiter nutzen, deswegen muss ja vorgesorgt sein. Ich glaube ich weiß auch, wem ich eigentlich noch einen Geburtstagsgruß schuldig wäre und eigentlich auch schon was fertig haben wollte ;)


So denn, ich muss mich nun leider unschöneren Bereichen des Lebens widmen: Heute ist mal wieder Hausputz angesagt. Und dann muss ich noch zur Bibo um meinen Haufen Bücher weg zu bringen, und zur Post.


Es grüß, Zuzu.

1 Kommentar:

  1. die eule ist total niedlich =D
    ich glaub, ich such mir mal ne eulenart raus :P

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